Handballkreis Gütersloh -

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Chronik

Hier entsteht zur Zeit die Chronik unseres Handballkreises.

Natürlich ist dies zur Zeit noch keine komplette Dokumentation, da viele Zeitzeugen nicht mehr leben und mit ihnen auch das Wissen und die Dokumentation verloren gegangen sind. Ich hoffe aber, dass es hier und da noch alte Protokolle, Berichte oder sonstige Unterlagen  aus den Altkreisen Halle und Wiedenbrück in Archiven oder in alten Kartons auf den Dachboden gibt. Wer aus den Jahren 1946 bis 1970 noch etwas beisteuern kann, den bitte ich mich zu informieren: friedrich.prill@t-online.de oder Tel.: 05244 3184

Wie alles begann: Der Verband

(Quelle WH 50/96) WH 50 von 1996

Handball in Westfalen wurde seit 1922 gespielt. Bereits 1923 trennten die Turner streng nach Sport und Turnen, sodass im Westdeutschen Spielverband (WSV) vor allem im Hagener Raum in Verbindung mit den Vereinen des Rheinlandes und im ostwestfälischen Raum Handball intensiv betrieben wurde. Es gab noch keine westfälischen Meisterschaften. Die erste echte Westfalenmeisterschaft wurde 1933 durchgeführt. In dieser Zeit wurden auch die Grundlagen zum Aufbau der Verbandsstrukturen nach dem 2. Weltkrieg im neuen Land Nordrhein-Westfalen gelegt.

1946 genehmigte die englische Militärbehörde, dass man sich wieder in Vereinen und Verbänden zusammenschließen durfte. Die Vereine nahmen wieder ihre Sporttätigkeiten auf. Auch die vielen Vertriebenen suchten ihre Heimat in den örtlichen Vereinen. In  die Handballabteilungen kam wieder Leben! Der heutige Handballverband Westfalen hieß damals: „Gau Westfalen“.

1947 wurde der Westdeutsche Handballverband gegründet und unser Bereich (Handballverband Westfalen) hieß damals „Gau Westfalen“ und bestand aus den Bezirken: Ostwestfalen, Nordwestfalen, Industrie und Südwestfalen mit einer Vielzahl von Handballkreisen. Da viele kleine Kreise nicht überlebensfähig waren hatte sich die Anzahl der Kreise bis 1953 schon drastisch reduziert. 1966/1967 gab es dann die nächste strukturelle Veränderung im Landesverband:

Dies war für die Spieltechnik eine sehr unglückliche Aufteilung, sodass 1970 beschlossen wurde, dass alle Bezirke nur noch 4 Kreise haben sollten. Das wurde auch gegen teilweise erhebliche Widerstände der „Kreisfürsten“ erreicht.

Wenn wir vom Handball 1946 bis zum Ende der 70er Jahre reden, dann meinen wir fast ausschließlich Feldhandball (Groß- u. Kleinfeld). Hallenhandball war eine Randerscheinung, die für wenige Wochen im Winter gespielt wurde, wenn überhaupt eine Halle zur Verfügung stand. Gleichwohl wurden schon in den 50er Jahren in einigen Kreisen Hallenmeisterschaften im Hallenhandball ausgetragen. Über Skandinavien und Osteuropa eröffnete dann der Hallenhandball seinen Siegeszug.

Wie alles bei uns begann: Die „Alt-Kreise“

In dieser Zeit gründete sich der Handballkreis Halle und der Handballkreis Wiedenbrück. Leider sind die meisten der damaligen handelnden Personen mittlerweile verstorben und mit ihnen gingen auch die Protokolle und Dokumente verloren, die Details aus den 50er/ 60er  Jahren dokumentieren könnten.

Ein Anschriftenverzeichnis des Landesverbandes aus dem Jahr 1962 zeigt, wie überschaubar doch die Handball Landschaft in den beiden Kreisen war.

Adressbuch 1962

Im Kreis Halle gab es 14 Vereine, die Handball anboten und im Kreis Wiedenbrück waren es 11 Vereine.  Es gab zu derzeit im Männerbereich die Ostwestfalenliga, die Bezirksliga und die Kreisklasse. Frauenhandball wurde im Kreis Bielefeld gespielt.  Insgesamt stellten diese Vereine  xxxx  Mannschaften.

Es wurde nur Feldhandball auf dem Großfeld gespielt. Schon damals waren Schiedsrichter unverzichtbar. Im Kreis Halle gab es 38 Schiedsrichter und im Kreis Wiedenbrück 41 Schiedsrichter.

Strukturreform

Der Landesverband Westfalen bestand 1962 aus einer Vielzahl von kleinen Kreisen:

Unsere beiden Handballkreise gehörten damals dem Bezirk Ostwestfalen an:

Um das Ungleichgewicht zwischen den einzelnen Kreisen auszugleichen, wurde vom Landesverband Westfalen die erste Strukturreform initiiert. In vielen Gesprächen wurden die Kreise aufgefordert, sich zu gesunden Strukturen zusammen zu schließen. Und so wurden mit der Zeit aus den 8 Kreisen 4. Es gab insgesamt in unserem Bereich 3 Sitzungen der einzelnen Kreise, bevor auf dem außerordentlichen Kreistag am 13.11.1970 in der Gastwirtschaft Pallmeier in Halle der Auflösungsbeschluss der Altkreise und die Bildung des Handballgroßkreises Halle-Wiedenbrück zum 01.04.1971 beschlossen wurde.

Wie man die Aufteilung der Spielklassen pragmatisch regelte, hier dazu ein Auszug aus dem damaligen Protokoll:

Die Bildung eines Großkreises Halle-Wiedenbrück sieht man wie folgt. Die höchste Spielklasse in diesem Großkreis soll die Kreisliga sein, die sich aus den ersten vier Mannschaften der derzeitigen Kreisklasse bilden soll. Schon die Feldserie 1971 soll so beginnen. Das gleiche wird für die Hallenserie 1971/72 mit je 5 Mannschaften aus den beiden Kreisen der Fall sein.

Der vorläufige Name resultierte daraus, dass noch nicht klar war, wie der politische Kreis heißen sollte. Nach dem Abschluss der politischen Strukturreform wurde der Kreis 1973 umbenannt in Handballkreis Gütersloh (Kreis 4), analog zum neuen Kreisnamen.

Auf dem außerordentlichen Kreistag des Handballkreises Halle-Wiedenbrück wurde der neue Vorstand gewählt. (siehe die damalige WH Veröffentlichung)

WH 4_71

Am 01.04.71 war der Geburtstermin des Handballkreises Gütersloh

Mit diesem Spielbetrieb wurde gestartet:

An der Großfeldserie 1971 nahmen 53 Männer Mannschaften teil:

Die Meldung zur Hallenserie 1971/72 der Männer auf Kreisebene sah so aus:

Die Damenmannschaften nahmen im Kreis Bielefeld/Herford am Spielbetrieb teil.

1971 wurde im Jugendbereich neben dem Großfeld- auch der Kleinfeld Spielbetrieb eingeführt. Der Jungenbereich sah wie folgt aus:

Eine Zeitreise durch die Jahre auf Basis alter Protokolle.

Nur wenige erinnern sich noch an den Sportgroschen. Er mußte bei jedem Hallenhandballspiel kassiert und an den Kreis abgeführt werden. Ein ständiges Ärgernis, was sich bis in die 80er Jahre zog! Gott sei Dank ist das heute nicht mehr notwendig.

Alle Spielpläne und Tabellen wurden manuell erstellt. EDV-Unterstützung ist noch für lange Jahre ein Wunschdenken.

Auch werden sich nur noch wenige daran erinnern, dass für den aufkommenden Hallenhandball der Kreis die wenigen verfügbaren Hallen „bei den Ämtern“ bestellen musste. Hallengebühren waren die Regel. Hier ein Auszug aus dem Protokoll der Spielwartetagung 1972:

Die Hallengebührenordnung in den verschiedenen Städten wurde erörtert. In der Höhe der Forderungen steht die Stadt Halle an der Spitze. Es wurde gefordert, noch einmal bei der Stadt Halle vorstellig zu werden, um diese Gebühren zu senken.

Überall wurden mit Hochdruck neue Hallen gebaut: Protokoll vom 04.11.71: Hallenspiele 71/72

Geseke hat eine neue Halle mit einer Spielfläche von 40×21 m gebaut. Sie steht aber für die Hinserie noch nicht zur Verfügung. In Elsen steht die fristgerechte Fertigstellung der Halle zum Saisonbeginn in Frage und auch die Halle in Rheda wird nicht rechtzeitig fertig.

In der Serie 1971/72 wurden die Damen des TV Künsebeck Westfalenmeister!

Auf dem Kreistag am 19.11.1971 appellierte der Kreisfrauenwart an die Vereine, doch auch den Mädchen die Möglichkeit zu geben, Handball zu spielen!

1972 wurde beschlossen, dass alle weiblichen Besucher bei allen Spielen auf Kreisebene freien Eintritt haben. Man wollte hiermit mehr Werbung für den Handballsport machen, insbesondere im weiblichen Bereich.

Im August 1973 wird dringend darauf hingewiesen, dass alle Senioren- u. Altherrenspieler mit Rückennummern auflaufen müssen!

Ab 1974 wird die Bildung einer Kreisstaffel für die Frauen akut, da der Kreis Bielefeld-Herford nicht mehr die auf Kreisebene spielenden Mannschaften mit einbinden will. Da nur 6 Vereine Frauenhandballmannschaften  auf Kreisebene haben (Loxten, Bockhorst, Werther, Langenberg, Anröchte und Mastholte), sollen weitere Vereine zur Teilnahme am Spielbetrieb animiert werden. Dazu soll es erlaubt werden, dass A-Mädchen mit einer ärztlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung und Genehmigung des Erziehungsberechtigten, in Frauenmannschaften eingesetzt werden dürfen. (Das war lange vor dem heutigen Doppelspielrecht!!)

Auf dem Kreistag am 31.10.75 wird der langjährige Vorsitzende Bruno Scheiper durch Günter Sirges abgelöst.

1975 gibt es erstmalig eine männliche E-Jugend Klasse. Bei den Damen nahmen auf Kreisebene 5 Mannschaften und 8 Jugendmannschaften den Spielbetrieb auf dem Feld auf. Zur Hallensaison 1975/76 meldeten 8 Damen und 15 Jugendmannschaften. Die Jugendmannschaften wurden in Kreisliga und Kreisklasse eingeteilt und spielen mit Auf-u. Abstieg.

1976 Zur Kleinfeldserie der Schüler meldeten 29 C-Jgd, 18 D-Jgd und 4 E-Jgd-Mannschaften. zur Hallenserie 76/77 waren es 32 C-Jgd, 24 D-Jgd und 8 E-Jgd-Mannschaften

Im März 1976 wird der Großfeldhandball auf Bezirksebene eingestellt. Die Bezirksligamannschaften müssen durch den Kreis aufgefangen werden. Deshalb  spielen auf Kreisebene dann noch 13 Mannschaften in 2 Staffeln weiter. Diese Spiele sind nur noch eine Überbrückung der Sommerpause.

Die Spielzeiten für die Damen werden auf 2×25 Minuten und für die weibl. Jugend auf 2×20 Minuten festgelegt.

1977. Die Sommerrunde (Groß- oder Kleinfeld) für die Seniorenmannschaften wird eingestellt und zur Hallenserie 77/78 gibt es bereits 83 Meldungen aus diesem Bereich.

03. bis 05.12.77 Für den Handballkreis gibt es absolutes Highlight: eine Vorrunde zur Frauen WM findet bei uns statt. In Steinhagen spielen am 03.12 Rumänien gegen die Schweiz, in Gütersloh am 04.12 Schweden gegen die Schweiz und am 05.12. in Langenberg spielt Rumänien gegen Schweden. Der Eintritt kostet für Sitzplätze 8 DM und für die Stehplätze 2 DM.

Zur Hallenserie 1977/78 meldeten auf Kreisebene bereits 13 Damenmannschaften, 21 weibl. A-Jugend Mannschaften und 4 weibliche B-Jugend Mannschaften. Die weibliche A-Jugend spielte mit Auf-u. Abstieg, wie übrigens in allen männlichen Jugend Altersklassen auch.

Für alle Seniorenmannschaften (Männer u. Frauen) wird die Spielzeit einheitlich auf 2×30 Minuten festgelegt.

Im März 1978 wurden die Vereine gefragt, wie sie zur Einrichtung einer F-Jugend stehen. Resonanz gleich Null.

Für die Serie 79/80 wird in der Kreissonderliga und Kreisliga Männer ein Kampfgericht Pflicht.

1980 Die Kreissonderliga wird eingestellt, da diese Klasse in der Satzung des Landesverbandes nicht vorgesehen ist. Alle Männerspielklassen werden umbenannt und die Kreisliga ist wieder die höchste Klasse im Kreis.

1981 Insgesamt 37 Vereine bieten Handball im Kreis an und sind im Handballkreis organisiert.

1983 Das manuelle Zeitalter ist vorbei. Erstmalig werden die Pläne per EDV erstellt. Eine Erleichterung war das aber für die spielleitende Stelle und die Vereine noch nicht. Der Ausdruck erfolgte auf A3 Endlospapier. Das war damals der zeitliche Ablauf:

Serie 1984/1985 Es  wird erlaubt, dass im Seniorenspielbetrieb auf Kreisebene mehr als eine Mannschaft/ Verein in einer Klasse spielen darf. Mannschaftslisten sind von den betroffenen Vereinen zu erstellen.

1985 5 Minimannschaften nehmen erstmals den Spielbetrieb auf.

1986 Über die Kostenteilung einzelnen Spielklassen wird diskutiert. Im Bereich der Männer Kreisliga und 1. KK soll das Verfahren in der Serie 1986/1987 getestet werden.

07.03.1987 Auf der HV Sitzung wird beschlossen, Jugendspielgemeinschaften zur nächsten Serie zuzulassen, aber nur dann, wenn sich die kompletten Jugendabteilungen zusammenschließen.

21.04.1987 Es wird endlich beschlossen, die Abrechnung des Sportgroschens ab Serie 1987/1988 einzustellen. Diesen gab es seit 1951. Er wurde seinerzeit zur Unterstützung der Sporthilfe eingeführt.

04. 1988 Auf dem WHV Tag wird entgegen der Vorlage beschlossen, Jugendspielgemeinschaften auch für einzelne Altersklassen zuzulassen.

1989 Die Vereine bilden die ersten JSG´s im Kreis.

1990 Am 02.04.1990 wird das neue EDV-System vom Bernhard Weidich in Isselhorst den Vereinen präsentiert.

1991 Werbung auf Schiedsrichterkleidung wird kmpl. verboten. Der Handballkreis führt das Weidich EDV-System ein. Jetzt können die Spielpläne direkt am PC erstellt werden. Es ist jedoch zu Beginn sehr mühsam. Die Spielzeit der F-Jugend wird ab Serie 92/93 auf 2×20 Minuten festgelegt. Es wird beschlossen, dass in der nächsten Serie gemischte Mannschaften im D-u. E-Jugendbereich möglich sind.

Die Teilnahme am Spielbetrieb für JSG´s in allen Altersklassen des WHV wird zugelassen.

1992 Der WHV führt für alle Mitgliedsorganisationen im Passwesen neue Erfassungsbögen und EA-Scheine ein.

Das absolute Harzverbot im Bereich des WHV wird erlassen.

1993 Der Kreissportbund stellt allen Verbänden eine Studie „Anteil Grundschüler in Schulsportgemeinschaften zur Verfügung. Ziel: Bildung freiwillige Schulsportgemeinschaften in Grundschulen.

1993 Schon damals gab es erheblichen Ärger mit den Halleneignern, verursacht durch das „harzen“ der Spieler. Den Vereinen wurde damit gedroht, sie für die Reinigung zahlen zu lassen.

1994 Auf dem Kreistag wird angeregt, den mangelhaften Informationsfluss in den Vereinen und Verbänden durch die Einführung einer wöchentlichen Börse, analog zum Handballkreis Minden, einzuführen. Leider ergab die danach durchgeführte Abfrage keinerlei Interesse bei den Vereinen!

1995 Die Aktion „Jugendhandball“ zur Analyse der Situation des Jugendhandballes in den Vereinen wird ins Leben gerufen. Fragebögen werden an alle Vereine verschickt.

1996 Nur 50% der angeschriebenen Vereine haben auf die Aktion „Jugendhandball“ geantwortet. Trotzdem soll eine Auswertung erfolgen und ggf. daraus Maßnahmen und Schulungen  im Spätsommer ergriffen werden.

Da die Kreise zu wenige Schiedsrichter für den Bezirk abstellen, wurde beschlossen, dass die weiblichen Bezirksligen durch die Kreise angesetzt werden.

Der Handballverband Westfalen feiert seinen 50. Geburtstag.

1997 Die Stichtage der Altersklassen werden geändert. Schiedsrichter für Damen und Herrenspiele müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Der WHV feiert seinen 50. Geburtstag.

1998 Am 04.01. kandidiert Günter Sirges, der langjährige Vorsitzende, nicht mehr für den Posten. Er wird von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Sein Nachfolger wird Friedrich Prill.

Zum 25jährigen Bestehen des politischen Kreises richtet der Handballkreis ein großes Jugendspielfest in Harsewinkel aus.

1999 Eine weitere Strukturreform im HV Westfalen steht an. Auf der Sitzung des Bezirkes Ostwestfalen wurde beschlossen, dem Antrag des HV zu folgen. Danach soll der Bezirk Ostwestfalen aufgelöst werden und es wird der Bezirk Nord mit den Kreisen 1-6 und der Bezirk Süd mit den Kreisen 7-12 gebildet. Gleichzeitig werden die Spielklassen neu geordnet.

2000 Es wird Beschlossen, dass der Schiedsrichterkostenausgleich auf alle Spielklassen ab der Serie 2000/2001 ausgedehnt wird.

2001 Am 23.06.wird der neue Bezirk Nord gegründet.

Auf dem HV-Tag wird die Satzungsänderung und die Strukturreform beschlossen. Sie wird für die Spielklassen ab Serie 2002/2003 wirksam.

Am 17.08.2001 wird die neue Satzung des Handballkreises Gütersloh auf dem außerordentlichen Kreistag verabschiedet und später in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Halle eingetragen.

2002 Das neue Handballprogram SIS wird den Vereinen vorgestellt. Es soll zur Saison 2002/2003 eingeführt werden.

2003 Viele Mitglieder des Handballvorstandes haben die Arbeit niedergelegt. Für die verbleibenden Funktionsträger ist die Arbeit nicht mehr zu bewältigen. In einer gemeinsamen Aktion mit den Vereinen, gelingt es, alle Positionen wieder neu zu besetzen.

Zum Jahresende werden die Kreispassstellen aufgelöst und es wird alles zentral durch den WHV abgewickelt.

2004 Durch eine Satzungsänderung des HV Westfalen mußten die Mitglieder, das waren die Handballkreise, ihre Satzung anpassen und sich als e.V. eintragen lassen. Das führt dazu, dass wir nach erfolgter Satzungsänderung nun Handballkreis Gütersloh e.V. heißen.

Zur Saison 2004/ 2005 soll die DHB Rahmentrainingskonzeption im Kinder- und Jugendhandball eingeführt werden.

2005 Zur Saison 2005/ 2006 wird für die wA und mA-Jugend die Regionalliga eingeführt.

2006 Seit September wird das überarbeitete Handballspielabzeichen für Kinder und Jugendliche angeboten. Unser Kreis beteiligt sich mit 1000€ an den anfallenden Kosten. Nach anfänglicher Euphorie verläuft das Projekt jedoch schnell im Sande.

2007 Da nicht alle Kreise die DHB Rahmentrainingskonzeption im Kinder- und Jugendhandball umgesetzt haben, wird sie zum 01.07.2007 vom DHB für alle Mitgliedsorganisationen als verbindlich erklärt.

Das Erweiterte Präsidium (EP) des Deutschen Handballbundes (DHB) hat auf seiner Sitzung am 24.11.2007 den Ausbildungskostenersatz (§ 29 Spielordnung) mit sofortiger Wirkung abgeschafft.

2015 Zur Saison 2015/2016 wird der elektronische Spielbericht für die Kreisliga und 1. Kreisklasse Männer eingeführt. Im Handballverband Westfalen wird er auch für alle Ligen eingeführt. Ausgenommen sind die Bezirke. Eine Ü-40 Liga im Männerbereich wird eingeführt.

04.06.2016 Auf dem Verbandstag des HVW wird einen neue Satzung verabschiedet. Damit haben die Bezirke Nord und Süd aufgehört zu existieren.

 

Entwicklung der Mannschaften

Im Bereich der Herren und Damen, kann in den ersten Jahren nicht genau ermittelt werden, wieviele Mannschaften zusätzlich über Kreisrahmen hinaus gespielt haben. Teilweise liegen auch nur die Infos vom Spielbetrieb des Feldhandballes (Groß-u. Kleinfeld vor)
Serie Herren Damen mA mB mC mD mE Mini wA wB wC wD wE
71/72 47 0 20 12 14 21 0 0 0 0 0 0 0
75/76 74 8 25 23 30 21 6 0 15 0 0 0 0
80/81 91 21 24 29 26 21 10 0 19 18 11 0 0
82/83 112 37 33 42 35 35 12 0 25 22 12 0 0
86/87 126 43 29 32 25 19 14 6 17 14 11 1 0
91/92 109 38 14 13 25 21 17 5 11 14 12 4 0
94/95  107 35 15 18 22 23 18 8 14 10 11 6 0
99/00 95 36 21 18 19 gem.
20
gem.
25
15 8 13 20 10
00/01 93 39 19 15 18 gem.
19
gem.
23
14 9 16 15 13
01/02 89 36 15 17 17 gem.
23
gem.
30
18 8 16 16 14
04/05  81 35 16 23 30 gem.
32
gem.
31
29 6 11 23 18 16
12/13  74 40 20 21 29 gem.
31
gem.
31
 37 9 21 25 22 18
13/14 73 39 17 21 28 gem. 32 gem. 31 36 11 22 24 22 20
14/15 70 36 16 22 26 gem. 30 gem. 27 36 13 17 23 21 19
15/16 68 38 17 18 26 23 25 34 11 15 21 20 16
16/17* 68 38 14 21 26 24 28 35 15 17 18 18 15
Serie Herren Damen mA mB mC mD mE Mini wA wB wC wD wE
 * Stand 01.08.2016

Schiedsrichter

Parallel zur steigenden Anzahl der Mannschaften, waren auch immer mehr Schiedsrichter gefordert. Von Anfang an, gab es in jedem Jahr Klagen, dass es zu wenige Schiedsrichter gab, obwohl der Kreis schon zu Beginn immer die neuesten Medien einsetzte, die natürlich heute nur noch zu einem Schmunzeln führen.

So genehmigte der 1972 der Vorstand die Anschaffung der Dias-Lehrserie „Hallenhandball“.

Von Anfang an, hinkte die Anzahl der von den Vereinen gestellten Schiedsrichter deutlich hinter den geforderten zurück. So gab es (und das hat sich leider bis heute nicht geändert) immer wieder Klagen bei der Ansetzung und Beschwerden der Schiedsrichter über eine zu hohe Belastung.

Entwicklung der aktiven SR:

Damals wie heute war die Schiedsrichterkostenvergütung und das Kilometergeld durch die dramatisch steigenden Benzinpreise ein Thema. Hier die Entwicklung:

Was zog sich wie ein roter Faden durch all die Jahre?